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Herbstübung 04
Berichte Berg (go)

Eine unklare Rauchentwicklung in einer abseits gelegenen Schreinerei war die Annahme der Feuerwehr Berg zur Herbstübung 2004. Mehrere Personen sollen sich noch im Schadensobjekt aufhalten. Unterstützt wurden die Einsatzmaßnahmen der örtlichen Wehr von der Feuerwehr Weingarten sowie der Werkfeuerwehr RAFI. Fast zeitgleich kam es zu einem weiteren Schadensereignis.

Übung Rafi
4. Klasse
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Zahlreiche Zuschauer, unter ihnen Bergs Bürgermeister Helmut Grieb, Gemeinderäte, der stellvertretende Kreisbrandmeister Josef Wurm sowie Angehörige benachbarter Feuerwehren und der örtlichen Altersabteilung verfolgten mit Interesse die Arbeiten der Einsatzkräfte. Die Moderation der Veranstaltung sowie die Erläuterung der einzelnen Übungsabschnitte hatte Kommandant Georg Henke übernommen.

Bei Eintreffen der Ortswehr war eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar. Eine ausreichende Wasserversorgung konnte durch Entnahme von der in unmittelbarer Nähe fließenden Ettishofer Aach sichergestellt werden. Eine Riegelstellung über die Drehleiter der Nachbarwehr aus Weingarten verhinderte eine Brandausbreitung auf weitere Gebäudebereiche. Menschenrettung und Brandbekämpfung erfolgte durch den Eingangsbereich des Objektes sowie über tragbare Leitern. Die Tätigkeiten der Einsatzkräfte aus Berg und der Werkfeuerwehr RAFI mussten unter Atemschutz durchgeführt werden. Die weitere Betreuung der „Verletzten“ erfolgte vor Ort. Im Realfall wären ausreichend Kräfte des Rettungsdienstes zeitgleich mitalarmiert worden. Kurz vor Übungsende wurde das gesamte Gebäude durch Einsatz von Drucklüftern entraucht.

Was in der Praxis häufig passiert, wurde im zweiten Übungsteil dargestellt.. Abgelenkt durch die Einsatzkräfte verursachte ein PKW-Fahrer einen Unfall. Er kollidierte mit einem Erdhügel. Folge: Totalschaden am Fahrzeug. Fahrzeuglenker verletzt und eingeklemmt. Durch Einsatz ihres Hilfeleistungssatzes (Rettungsschere und Spreizer) demonstrierte die Berger Wehr, welche Möglichkeiten gegeben sind, um einen Verletzten aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Zufriedenheit herrschte bei der anschließenden Manöverkritik. Bürgermeister Grieb in seinem Schlusswort: „Es war eine gute Übung. Heute wurde den Zuschauern gezeigt, welch geballte Technik in den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr Berg vorhanden ist. Eine Dienstleistung zur Sicherheit der Bürger.“ Grieb dankte den Feuerwehrangehörigen für ihr Engagement. Ausdrücklich schloss er Angehörige und Arbeitgeber der ehrenamtlichen Helfer mit ein, denn „ohne ihr Entgegenkommen ist eine erfolgreiche Arbeit innerhalb kurzer Zeit nicht möglich.“

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