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Herbstübung 05
Berichte Berg (go)

Können und Leistungsvermögen haben die 32 Angehörigen der Feuerwehr Berg bei ihrer diesjährigen Hauptübung unter Beweis gestellt. Neben einem Brand mussten die Anforderungen einer technischen Hilfeleistung erfüllt werden.

Übungsobjekt war in diesem Jahr ein Karosserie- und Lackierbetrieb in Kasernen.. Unter den interessierten Zuschauern Bergs Bürgermeister Helmuth Grieb, Gemeinderäte, Mitglieder der Altersabteilung der Feuerwehr Berg sowie Angehörige benachbarter Feuerwehren. Anrufer hatten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Ravensburg einen „Brand auf dem Betriebsgelände des Betriebes gemeldet.. Mehrere Personen sollen sich noch in den weiträumigen Hallen aufhalten.“ Zu allem Überfluss wurde das Einsatzgeschehen zwei PKW-Fahrern zum Verhängnis. Vor lauter „Gaffen“ auf den aufsteigenden Rauch kollidieren sie miteinander. Ein Fahrzeuglenker kann ohne fremde Hilfe sein Gefährt nicht verlassen. Die alarmierte Feuerwehr Berg wurde bei den Einsatzmaßnahmen von der Werkfeuerwehr RAFI unterstützt. Zeitgleich mit den Feuerwehren sind zwei Fahrzeuge des DRK Ravensburg hinzugezogen worden.

Minuten nach der Alarmierung treffen die ersten Fahrzeuge der örtlichen Wehr an Schadensobjekt und Unfallstelle ein. Dichter Rauch dringt aus einer Reparaturhalle. Die erforderlichen Einsatzmaßnahmen mehrerer Trupps im Inneren des Gebäudes können nur unter Einsatz von Atemschutz durchgeführt werden. Absoluten Vorrang hat jedoch die Menschenrettung. Innerhalb kurzer Zeit werden die vermissten Personen – dargestellt von Angehörigen der Jugendfeuerwehr Berg– ins Freie gebracht. Ein Verletztensammelplatz wird eingerichtet. Betreuung übernehmen Angehörige der Feuerwehren. Durch Riegelstellung kann eine Brandausbreitung auf angrenzende Gebäude verhindert werden. Die Wasserversorgung erfolgte über eine längere Förderleitung von der wenige hundert Meter entfernt verlaufenden Schussen. Aus übungstechnischen Gründen wurde auf eine Löschmittelentnahme aus dem öffentlichen Hydrantennetz verzichtet. Durch Einsatz von Drucklüftern wird das Gebäude entraucht. Einsatzleiter Georg Henke: „Im Realfall wären weitere Kräfte bei der Größe und Lage des Objektes hinzugezogen worden.“

Während ein Teil der Mannschaft der Feuerwehr Berg gemeinsam mit den Kräften der Werkfeuerwehr RAFI die Brandbekämpfung durchführt kümmert sich zeitgleich das restliche Personal um die Versorgung des verletzten PKW-Fahrers. Durch Verwendung eines Hilfeleistungssatzes der Feuerwehr Berg kann der Fahrzeuglenker aus seiner misslichen Lage befreit und zur weiteren medizinischen Versorgung dem Rettungsdienst übergeben werden. Für die Dauer dieses Einsatzes wurde er von einer Berger Feuerwehrangehörigen betreut.

Bei der anschließenden Nachbesprechung im Ristorante „La Fontanella“ (absolut empfehlenswert) in Weiler meinte Bürgermeister Helmuth Grieb zum Ablauf der Übung: „ Beeindruckend, gute Kooperation der beteiligten Kräfte, die Jugendfeuerwehrangehörigen haben ihre Rolle hautnah dargeboten. Der Einsatz der technischen Geräte hat Dank der Aus- und Fortbildungen vortrefflich geklappt.“ Grieb dankte nicht nur den Einsatzkräften für ihr ganzjähriges ehrenamtliches Engagement sondern auch den Familien und Arbeitgebern der Feuerwehrangehörigen, denn „sie sind es, die den nötigen Freiraum gewähren, um diese der Nächstenhilfe dienende Tätigkeit ausüben zu können.“

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