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Hauptübung Rafi 04
Berichte Berg (go)

Bei der diesjährigen Hauptübung benötigte die Werkfeuerwehr RAFI in Berg die Unterstützung der Feuerwehren Berg, Weingarten, Ravensburg, der Schnelleinsatzgruppe (SEG) der DRK-Bereitschaft Ravensburg sowie der Höhenretter der Feuerwehr Weingarten. Folgende Lage stellte sich den alarmierten Helfern: „Brand im siebten Obergeschoss des A-Gebäudes. 22 Personen sollen sich noch im Schadensbereich aufhalten.“

Übung Rafi
4. Klasse
Herbstübung04
Herbstübung05
Brandcontainer
Termine
Technik
Jugend
Sport Erschwerend kommt eine starke Rauchausbreitung im siebten und darüber liegenden achten Stockwerk hinzu. Die eingeschlossenen Mitarbeiter können ohne gesundheitliche Schädigung den zweiten baulichen Rettungsweg wegen Verqualmung nicht erreichen. Nach vorliegenden Erkenntnissen soll ein implodierter Monitor als Brandursache in Frage kommen. Die Alarmierung erfolgt fast zeitgleich durch die installierte Brandmeldeanlage bzw. durch Mitarbeiter. Unmittelbar nach Ankunft der ersten Einsatzfahrzeuge wurden unverzüglich Maßnahmen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Für die Feuerwehrangehörigen war ein Einsatz im Brandobjekt nur unter schwerem Atemschutz möglich. Die Führungsgruppe der Feuerwehr Ravensburg übernahm die gesamte Dokumentation, Koordination und Kommunikation vor Ort. Einsatzabschnitte wurden gebildet und über die Führungsgruppe gebündelt. Die Maßnahmen verfehlten nicht ihre Wirkung: Innerhalb kurzer Zeit konnten erste Mitarbeiter über die parallel neben einander stehenden Drehleitern der Feuerwehren Weingarten und Ravensburg in Sicherheit gebracht werden. Einsatzleiter Wolfgang Slodczyk: „Im Ernstfall werden zum gesundheitlichen Schutz der Geretteten vor den Rauchgasen Fluchthauben eingesetzt.“ Gleichfalls Übungsannahme war der technische Defekt der auf dem Betriebsgelände vorhandenen Hydranten. Die Wasserversorgung erfolgte aus einer firmeneigenen unterirdischen Zisterne (Fassungsvermögen ca. 25.000 Liter) sowie aus der in der Nähe fließenden Schussen. Unterstützt wurden die Angriffstrupps der Feuerwehr durch Überdrucklüfter. Die strom-, wasser- oder elektrisch angetriebenen Geräte werden auf dem Löschzug mitgeführt und unterstützen die Löscharbeiten im Bereich der Rauchfreihaltung. Ebenefalls in das Einsatzgeschehen „eingespielt“: Einsatz der Wärmebildkamera und des Gerätewagen Atemschutz (GW-A) der Feuerwehr Weingarten. Die Verletzten, dargestellt von Angehörigen der Jugendfeuerwehren Berg und Fronreute, wurden durch den Rettungsdienst an einer Sammelstelle betreut. Sprichwörtlicher „Höhepunkt“ der Übung war das Abseilen einer geretteten Person vom Dach – in Begleitung eines Höhenretters. In der anschließenden Nachbesprechung, in Anwesenheit von Kreisbrandmeister Oliver Surbeck, konnte festgestellt werden, dass die gesetzten Ziele erreicht wurden. Dies waren insbesondere die Zusammenarbeit verschiedener Hilfsorganisationen, Atemschutzüberwachung sowie die Einleitung erfolgreicher Brandbekämpfungsmaßnahmen nach Ausfall des Hydrantennetzes.
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